BurdaStyle 06-2012-138.

Back. Ich weiß, manchmal isses hier extrem still. Dieses Mal ist nicht das Spinnen schuld, sondern die Tatsache, dass die Mode, die momentan so in den Geschäften rumhängt, imho extrem hässlich ist. So sah ich mich gezwungen, mal wieder einen Ausflug in den Keller zu machen und die Sommergarderobe selbst herzustellen. Das Kleid aus der Vormonatsburda war ja schon ein Anfang. Darauf folgten zwei T-Shirts, über die ich den Blogeintrag irgendwann noch mal fertig schreiben muss und nun habe ich mich mal wieder an eine Hose gewagt.
Wer hier schon länger liest, weiß, dass für mich das Nähen einer einigermaßen gut sitzenden Hose der Hexerei gleichkommt und ich bewundere jeden, der die Geduld hat, Hosen anzupassen. Gleichzeitig wurmt es mich wahnsinnig, dass ich keine Hosen kann und so packt mich ca. einmal pro Jahr der Ehrgeiz, ich versuche es mit einer Hose, die wird nix, ich schmeiß‘ die Hosen und die ca. 5 Bücher zu Passformänderungen in die Ecke und begebe mich an ein entspannenderes Unterfangen.

Die Hosenherausforderung für dieses Jahr fand ich in der aktuellen Burda, nämlich den Schnitt 138. Ob nun A oder B, kann ich nicht sagen, denn ehrlich gesagt ist mir kein Unterschied aufgefallen. Abgepaust, Schnittänderungen gemacht, die da wären: + 3 cm für den runden Hintern an der Schrittnaht auf Hüfthöhe, 1 cm für Mopsi-Schenkel am hinteren Schrittzipfel. Zuerst hatte ich auch noch für vorspringende Oberschenkel ein bisschen was am vorderen Schrittzipfel zugegeben, aber das erwies sich am Probe-Bein als zu bollerig, also hab ich die Änderung wieder rausgenommen.
Designmäßig hat mich die Frage, wo zum Henker diese Hose denn eigentlich sitzen soll, länger beschäftigt. Der Schnitt sieht einen 25 cm hohen Dehnbund aus Elastikjersey vor, die Probehose saß bei mir aber schon ohne den Bund auf Normalhöhe an Schritt und Hüfte. Nachdem ich die Frage mal ins Hobbyschneiderin-Forum geworfen hatte, kam die erwartbare Resonanz, dass man die Hose tragen kann wie man will, und so habe ich mich schlussendlich für folgende Kompromisslösung entschieden. Dran ist nun ein ca. 10 cm breiter Bund aus Sweat mit Gummizug hinten und einem Tunnelzug, damit die Hose nicht nach zwei Stunden in Kniehöhe durch die Gegend schlört. Ich traue dem Sweat irgendwie nicht zu, die Hose einen ganzen Tag lang auf Taillenniveau zu halten. Am Ende sieht’s dann so aus:

Ich bin nicht frustriert! Vielleicht lässt sich das Hosentrauma langsam überwinden?!

Heute gibt’s nur ein Bild, denn die Digitalkamera liegt offensichtlich in den letzten Zügen und mit dem Handy hätte es nur staubige Spiegelbilder gegeben. winkt zum Gatten: Ich glaub‘, nu‘ isse wirklich hin.

Back. Long time no see, I know. I was busy sewing in the cellar as I cannot bring myself to buy the clothes that are currently on the racks in the shops. To/ on me the current fashion looks hideous. Is it just me? Anyway, after last post’s dress I made two t-shirts and then I made my yearly attempt on trousers. If you read here more often you may recall how I dread sewing trousers. I love making jackets and fiddling with the details there but I hate fitting trousers with a passion. It always seems that I can read just about any pants book under the sun but trousers would fit my crooked lower half for the life of me. Nonetheless about once a year it bugs me so much that I give pants a try. That usually end with a frustrated Phem and the pants fitting books and the mangled fabric thrown into a corner.
This year’s trouser fitting challenge was posed by BurdaStyle 06-2012-138. (I cannot say whether I made look A or B because frankly I didn’t see a difference.)

I copied the pattern pieces aand altered the crotch seam for a round bottom and added a bit width at the backlegcrotchedgethingiewhich’snameIdon’trecallproperlyatthemoment. At first I also added a bit on the front leg crotch thing for protuding thighs but that panned out way too roomy so I got rid of that alteration.

Design wise I was a bit puzzled by the question how these pants are supposed to fit. Burda adds an elastic knit waist band of 25 cm width to the pants but when I was trying on the muslin the regular fabric already sat what I deemed correctly at crotch and waist level. After consulting the German sewing forum I went for a compromise and added an approx. 10 cm sweat knit waist band with elastic in the back and a drawstring. I just didn’t trust the sweater knit to hold the pants at hip level for a whole day and I didn’t want to end with the waist band bunching around the knee. Out came the pants you see in the picture. Today it’s only one picture as the camera is nearing death. And you know what: I think surely but slowly I am overcoming the pants trauma. I actually like this garment!

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