BurdaStyle 05-2012-139. WiP-Report :)

Heute gibt es mal einen Tipp- und Näh-Beitrag.
Ich will schon wieder ein Kleid. Schuld ist dieses Mal die neue BurdaStyle, denn sie zeigt ein einigermaßen vielseitiges Kleid mit halbwegs freien Schultern, und es ist nicht aus Jersey. Laut Nähheft braucht der Schnitt nicht mal Stretch, allerdings habe ich mich für einen Baumwollstoff mit einem geringen Stretchanteil entschieden, weil sich ja momentan so circa alle 5 Minuten meine Maße ändern. So fühlt es sich jedenfalls an und ich erhoffe mir, durch den Stretch die an der Hüfte 2 cm zu kleine Version jetzt schon tragen zu können, ohne dass es gleich nach Pelle aussieht und es dafür dann auch in 5 cm weniger sitzt. Man wird sehen. Praktischerweise ist mir das passende Stöffchen gerade Samstag in die Tasche gehüpft. Der Stoff ist ganz hübsch gemustert, aber ich glaube, das kann man auf dem Foto nur mit Adleraugen erkennen. Dabei hab ich extra zur Abwechslung mal einen fröhlich dunkelgrauen Stoff mit schwarzem Muster gewählt😀.
Der Schnitt ist schnell abgepaust, sind ja auch nur vier Teile ohne größere Details, und nachdem ich die Schnitteile ein bisschen hin und hergeschoben habe, war das ganze dann auch fix zugeschnitten. Oh, und Schrägstreifen… die hab‘ ich natürlich vergessen.

Diese Schrägstreifenverarbeitung für die Unterkante des Armloches ist eine Premiere für mich. Zuerst konnte ich mir nach der Beschreibung nicht vorstellen, wie man die Schrägstreifen um die Kante frickeln soll, um am Ende eine akzeptable Versäuberung heraus zu bekommen. So habe ich mich an dieser Stelle Stück für Stück an der Anleitung entlang gehangelt und siehe da: Es klappt! Im Nachhinein glaube ich, meine Verständnisprobleme hingen daran, dass Schrägstreifen in meinem Gehirn immer sofort mit diesem schon eingeklappten Schrägband, das man fertig kaufen kann, assoziiert werden. Dadurch kam in meinem Gehirn beim geistigen Nachverfolgen immer eine sichtbare Bandkante auf der Außenseite des Kleides raus und das irritierte mich.


Ha, fertig, und ich bin mal wieder ohne Reißverschluss davon gekommen. Irgendwie freue ich mich immer darüber, obwohl es eigentlich kein Akt ist, einen RV in ein Kleid zu nähen. Vielleicht habe ich irgendwo Schwaben im Stammbaum😉. Das Kleid hat inkl. Abpausen der Schnittteile bei mir ca. 5,5 Stunden Zeit gebraucht, und auf das Reinfrickeln der Ausschnittgummis hat davon mindestens eine Stunde in Anspruch genommen. Memo an mich: Nächstes mal nicht ganz so geizig mit den Nahtzugaben sein, dann wird das Einziehen eines Gummis nicht zum Kraftakt.

Änderungen:
Hohlkreuzanpassung auf Taillenhöhe, 2,5 cm
An der Hüfte um eine Größe ausgestellt + 3 cm für einen runden Hintern an der hinteren Mitte auf Hüfthöhe zugegeben.

Ergebnis: Befriedigend😀. Vernünftige Fotos gibt’s, wenn die Schneiderkreide ausgewaschen ist.


This is a type’n sew post.
I want a new dress. Again, which is BurdaStyle’s fault as I fell in love with dress 05-2012-139. It is a design with a wide neckline and it is not made of jersey knit for a change. In fact the pattern doesn’t even require a stretch fabric but I went with a cotton/lycra blend (purchased on Saturday) anyway because my measurements change like every 5 minutes at the moment and I hope I can wear this dress at least one season without it fitting like either a sausage casing or a potato sack. So I’m pinning my hope on that wee bit of lycra and go with the size that is 2 cm too small according to the size chart. We’ll see how that pans out. The fabric is a in a very dark grey and features a cute black pattern but I’m sure it isn’t very easy to see in the pic above.

Tracing the pattern didn’t take too much time as there were just four pattern pieces and cutting the fabric didn’t take much longer. Oh, and some bias strips are needed which I first forgot to cut – as always🙂.

The bias strips are used to finish the under arm part of the arm hole, and reading the description I am having a hard time imagining how things are supposed to be. Sigh.
After following the instruction bit by bit and piece by piece, I got the under arm finishing right. I just struggled with the task because my brain always equals bias strips with storebought bias band. You know: the stuff that comes alredy folded three times?! and as a result in my mind I always ended up with the bias strip showing on the outside of the dress.

Ha, DONE! And once againg I didn’t need a zipper in that dress. Somehow I am always absurdly and ridiculously happy when I am „saving“ the zipper. (Not that it is that much effort to sew it in.)
All in all the dress took about 5,5 h from start to finish, and a good hour of this I spent wrangling with pulling the elastic thorugh the casing. Memo: Don’t be so cheap. It doesn’t harm to cut on a wee bit more of a seam allowance and pulling the elastic thorugh wouldn’t become this much of a fight. Meh.

Alterations I made:
Swayback adjustment at waist level 2,5 cm
+ 1 size at hip level to accomodate broad hips and + 3cm at hip level for a round bottom.

The result is a nice dress and a happy seamstress.

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