Zurück zum Jahresmotto./ Back to this year’s original plan.

Ich hatte 2011 ja zum Jahr der Jacken ausgerufen. Bekanntlich entwickelte sich das Jahr dann anders, und als ich wieder soweit instandgesetzt war, dass ich ans Nähen denken konnte, brauchte ich eher neuen Sommerkram. Nun ist es aber soweit und ich habe mich der Jacke 141 bzw. 142 aus der aktuellen Burdastyle vom September 2011 angenommen.

Ich war zuerst ein bisschen hin-und hergerissen, welche der beiden Jacken es nun werden sollte und da mir kein Modell 100% zusagte, hab‘ ich einfach von beidem etwas zusammengemischt. Die Jacke hat jetzt die Saumlänge und die klassische verdeckte Nahtverarbeitung von Nr. 142 und den Stehkragen von 141. Verschlussmäßig neige ich momentan noch eher in Richtung des Untertritts von 141, aber mich stört massiv daran, dass ich dabei ein loses, überflüssiges Teil in der Hand/ Tasche/ wo auch immer hätte, wenn ich die Jacke offen tragen will. Der Verschluss von 142 passt nicht so zum angestrebten Uniformstil. Hmm… vielleicht Häkchen? Nicht besonders authentisch, aber immer noch besser, als wenn ich ständig so’n Stoffläppchen mit mir rumschlöre. Oder Lederschnallen, aber die sind bei der Menge, die ich bräuchte, auch recht teuer und ich habe diesen Monat schon reichlich zugeschlagen… Schuhe, einen Kursus, Lehrbücher, Klamotten, Wolle – ich bin momentan ein teures Vergnügen🙂.

Abgesehen von den optischen Veränderungen habe ich dieses Mal ganz schön viele Schnittanpassungen vorgenommen. Auch wenn mir das Kranksein ein bisschen was von den Knochen geschmolzen hat, einen dicken Hintern/ breite Hüften und ein Hohlkreuz habe ich immer noch, moppelige Arme auch und beim ersten Anprobieren des zusammengesteckten Folienschnitts fiel mir auf, dass die Folie an den Schultern ganz schön spannt. Geschrumpft bin ich zwischenzeitlich auch nicht, so dass ich noch 2 cm Länge oberhalb der Taille zugegeben habe – genug zum Frickeln und Schnipseln also. Obwohl sich das auf 5-6 Passformänderungen summiert, war ich mutig wahnsinnig genug, einfach das Futter als Probemodell zu nutzen und anhand dessen den Sitz zu kontrollieren. Davon habe ich sogar Fotos gemacht, aber da das Futter beinahe genauso dunkel ist wie meine Seele… ähm, meine Klamotten, wollte ich sagen, sind die meisten jetzt nicht sooo aussagekräftig, also gibt es nur eines.

 

Die Änderungen passten insgesamt alle recht gut, deshalb habe ich dann zugeschnitten und momentan bin ich dabei, die Jacke zusammenzusetzen. Innen-und Außenkragen sind schon angesetzt, als nächstes wird dann mit dem Beleg verstürzt.

Ansonsten stricke ich beim Fernsehen gerade an einem Ärmelschal herum und spinne zum ersten Mal Alpaka. Hach, ist das weich. Oh, und das Baby ist inzwischen geboren, also musste ich noch hastig das Geschenk aufhübschen.

At the beginning of 2011 I decided that this year shall be mostly jackets sewingwise. As we all know life usually has different plans than we do, and so I sewed mostly summery stuff when I was recovered from my illness. But now, finally, jacket time has come and I am currently working on BurdaStyle 09-2011-141/142. 

I loved the jacket the moment I saw it in the online preview as it makes an awesome base for my planned uniform jacket. Stylewise I picked design details from both jacket versions and ended up with the collar and front of no. 141 and the hem length and classic (hidden) seams of no. 142. I am still undecided when it comes to the closures. I find myself tending more towards the loose underlaying fabric holding the buttons as shown in model 141 but I am truly and deeply unhappy with the idea of having a loose piece of fabric in my hands when I want to wear the jacket open. I can’t see me doing that.the one button solution of 142 is out for a uniform style jacket so it will be hooks and eyes for me. Not overly appealing but it will do, I guess. Or leather snaps, but those are really pricey and I have been an expensive girl lately. Shoes, a class, books, clothes, wool… *sigh :)*

Apart from the changes of design I made a ton of alterations fitwise. Apart from changes for a broad hip, a bubble butt and a swayback adjustment I widened the upper sleeve for my chubby arms and added 2 cm in length above the waist. When I tissue-fitted the altered pattern I realized tension around the shoulders so I decided to introduce a square shoulder adjustment. 

Though these were a lot of changes I took a bit of  a risk and made the lining my muslin. The 1st picture above is a back shot of said muslin/ lining. Trying it on the alteration worked just fine on my body and esp. the square shoulder adjustment made a huuuuge difference for the fit.

Currently I am assembling the outer shell of the jacket and have just sewn the stand up collar in place. The next step is joining the facings and the outer jacket.

Other than that I am knitting a lacy shrug at the moment and I am spinning alpaca fibre for the first time. You wouldn’t believe how soft this material is. *sigh* Oh, and my friend’s baby already hatched, so I had to hurry up and make the presents presentable🙂 (see 2nd pic).

 

 

 

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