Schön, schön…/ Fine, fine…

Mach‘ ich doch mal wieder ’ne Zeitungsschau und das trotz der Tatsache, dass ich bislang weder in die Burda noch in die Knipmode auch nur einen scheelen Blick reingeworfen habe. So wird es quasi eine Live-Berichterstattung vom Angucken🙂.
Die Burda also (da kann ich schon gleich für den Fragebogen üben):
Das Titelbild ist eigentlich nicht schlecht, allerdings finde ich das Neonorange irgendwie fehl am Platze. Ohne die Knallfarbe würde es mir besser gefallen.
Nach der Inhaltsübersicht geht es los mit einer Portion Kreativtrend. Die Korallenseite ist jetzt nichts für mich, aber außen liegende Nahtzugaben mag ich, sofern es nicht nach Edelpunk aussieht. Das Westenumstyling 152 ist sogar sehr nach meinem Geschmack. Anschließend Federn… öhm, nein danke, und das Gleiche gilt für Häkelblumen.
Anschließend gehen die Modestrecken los und die erste soll den Leser in die 50er entführen. Das Cape im Bouclékaro ist… hmmm…eng(?), wenn man es mit allen Knöpfen schließen würde. Auf dem Bild sieht es für mich jedenfalls aus, als würde es geschlossen zur Zwangsjacke, aber das Bild mag natürlich täuschen.
Im nächsten Bild ist für mich der Hingucker leider nicht das gezeigte Kleid, sondern die klobige Doktortasche aus schwarzem Leder. Haben will.
Kleid 119 und 125 sind hübsch und der Harlekin-Hahnentritt beim Schalkleid ist der Wahnsinn. Ich bezweifele allerdings arg, dass ich jemals etwas in dem Stoff tragen würde, außer vielleicht einer Tasche. (Gerade mal auf der Alfatex-Website geguckt und aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr rausgekommen… 22,90 pro Meter und dann noch mit 70 oder so Prozent Kunstfaser. Wirklich Taschenstoff. Aber schön isser schon.)
Ansonsten gefallen mir aus dieser Fotoreihe nnoch die Röcke und der Trenchcoat in Langgröße, zumindest von vorne. Von hinten sieht der etwas sehr pluderig aus.
Dann: Pudertöne. Meh. Da muss ich wieder mal versuchen, an den Farben vorbei zu gucken und stumpf auf die technischen Zeichnungen zu schielen. Kontrastarmes gefällt mir ja meistens nicht so, mit Ausnahme von kontrastarmem, fröhlichem Dunkelschwarz. Modellmäßig sagen mir Rock 131 und Top 104 zu. Den Rock kann ich mir in der Länge auch gut in der 50er-Strecke vorstellen und das Top ist ein gutes Basic, auf das man immer zurückgreifen kann (auch als Hemdchen-Schnitt).
Nach dem Taschennähen kommen wir anschließend zu „Mix & Match“. Woah, das Kleid 116 sieht im Bild viel, viel, viel, viel, viiiiiiel besser aus als es die technische Zeichnung hatte vermuten lassen und dass, obwohl es in puderigem Rosa gezeigt wird. Beim Online-Vorgucker dachte ich nur: „Wat is‘ dat denn für’n Sack? Sieht aus wie ’ne zue Kittelschürze…“ (ja, das hab‘ ich wortwörtlich gedacht, meine innere Stimme neigt manchmal zu sprachlichen Aussetzern. ;)) Aber das Kleid ist wirklich sehr hübsch; ich glaube, Wasserfallkrägen muss ich so langsam auch auf meine Liste der Dauer-Top-Ten-Designs setzen. Die folgenden Militärjacken fallen auch grundsätzlich ins gleiche Schema (= Dauer-Top-Ten), allerdings finde ich das Zeug, was das Modell untenrum zur Jacke 102 trägt, gelinde gesagt befremdlich. Oben Uniformjacke, unten zerrissene Jeans-shorts, überknielange Wollsocken und Absatzsandalen? Ehrlich? Bestimmt? Grusel… Die Hose mit den Volants finde ich für Personen über 6 Jahren auch schwierig, mich erinnert der Look irgendwie an die Pferde mit den vielen Haaren über den Hufen. Wie heißen die noch… Irish Cob oder so, sagt die Google Bildersuche. Hmm, beim nächsten auftauchen des Capes sieht es gar nicht mehr so eng aus, muss wohl wirklich am Bild gelegen haben.
Die Longweste, die Frau Bily zum Schnitt des Monats erkoren hat, ist so gar nicht meins und weckt außergewöhnlich schaurige Assoziationen. Brrr.
Very British geht es weiter. (War das nicht schon letztes Jahr im August ein Thema… Stichwort Landladys? Ich bin sehr sicher, dass ich da lauthals gelästert habe. *grübel*)
Zumindest sind die Schnitte andere als vor einem Jahr und Strickjacke 120 b wartet mit der interessanten Idee auf, die Verschlusskanten mit gerissenem Chiffon zu besetzen. Ob der besonders schlau ist? Ich weiß, manchmal bin ich doof. Ansonsten ist für mich in dieser Strecke der größte Hingucker der Zopfstrickstoff bei Modell 117 D. Und grau ist er auch noch. Schön.
Oh, und es gibt wieder den Designerschnitt, dieses Mal von Antik Batik. Das find‘ ich gut. Das Tunikakleid mit den vielen drapierten Falten sieht auch wirklich sehr modern aus, und das meine ich in einem positiven Sinne.
Schon wieder oh, denn: Oh, und es gibt einen Design-Wettbewerb. Cool! Und auch das meine ich ernst.🙂
Kommen wir zur Plusmode. Bei Tunika 139 weiß ich nicht so recht, was ich davon halten soll. Einerseits hat sie große Ähnlickeit mit dem Designermodell von eben, das mir ja gefällt andererseits stimmt für mich irgendwas daran nicht. Vielleicht zuviel Saumweite? *hmph* das Kleid im gleichen Stile ist okay, aber auch nicht der Brüller. Die Bundfaltenhose ist mir nix, die Weste 134 auch nicht. Jacke 135 finde ich gut, mit kleinen (mutwilligen) Falten in der Armkugel und dem lappig herabfallenden Ausschnitt. Das klingt negativ, oder? Ich mag den Look aber… mal gucken, wie Burda das nennt: kaskadengleich drapiert. Mhm.
Sieht jedenfalls gut aus.
Die Kindersachen sind alle ganz süß, allerdings habe ich in dieser Altersgruppe niemanden zu benähen. Demgegenüber ist der Dekokrams nichts für mich, ich mag Vögel nicht mal besonders. Abschließend gibt es dann noch die Vorschau und ich bin durch.
Fazit: Njoah. Aus einigem lässt sich was machen. ich bin erstaunt, dass mich dieses Mal ein Kreativtrend angesprochen hat, denn normalerweise behalte ich die eher negativ in Erinnerung. Die Jacke aus der Plusmode kann ich mir für mich vorstellen, allerdings habe ich dafür momentan keinen passenden Stoff liegen, glaube ich.

Auf zur Knipmode für den August 2011. Die kommt auch mit einem Look daher, der mir etwas recycelt vorkommt. Die knallbunten Jerseykleider gab es schonmal, meine ich. Im jedem Fall sind in diesem Monat wieder einige Modelle in dreierlei Körperlängen drin, was ich immer gut finde. Nichts ist schöner, als mal nicht alles an einem Schnitt zurechtbasteln zu müssen.
Insgesamt sollen in dieser Ausgabe Leserwünsche erfüllt werden, und der erste Leserwunsch scheint bunte XL-Mode gewesen zu sein, die es immerhin auch bis auf den Titel geschafft hat. Hat man ja auch nicht so oft, dass die Plusmode das Frontfoto stellt. Das vorgestellte Kleid gefällt mir in bunt gemustert ganz gut, in der vertikal farbgeteilten Variante nicht ganz so. Ich glaube, die Wellenform der senkrechten Teilungsnaht ruiniert es für mich, die Grundidee, ein Kleidungsstück farbmäßig in zwei Hälften zu teilen, gefällt mir nämlich. Der Rest der Plusstrecke, ein Hosenmodell mit „Seitenstreifen“, eine Tunika und ein Mantel mit Steh-/Schalkragen sind nicht so mein Fall.
Dafür ist die Ledertasche, die folgt, interessant. Mit Henkeln und Schultergurt und schön groß erfüllt sie alle Anforderungen, die ich üblicherweise an eine Taschen stelle und ein kurzer Bildernähkurs ist auch noch dabei.
Der nächste Leserwunsch war alterslose Mode und alle drei gezeigten Modelle finde ich hübsch. Schlicht, mit kleinen Designdetails und tatsächlich von 12 bis 120 tragbar🙂. Ein Knotenkleid ist auch mal wieder dabei, und obwohl die Idee nicht neu ist, gefällt mir diese Interpretation sehr gut.
Des weiteren wünschten sich die Leserinnen offenbar Mode, wie die niederländischen Stars sie tragen. Das Kleid, dass einem Modell von Silvie van der Vaart nachempfunden wurde, hat einen breiten Ausschnitt, der sich um die Schultern schmiegt und runde Abnäher. Der Schwierigkeitsgrad mit 3,5 Punkten deutet darauf hin, dass das Design mal etwas außergewöhnlicher ist, und gut aussehen tut es auch noch. Schade, dass weder ich noch die Schwägerin sowas anziehen würden, das Kleid würde mich nämlich schon reizen.
Kleid 14, das das Outfit einer Person namens Quinty Trustfull interpretiert, sieht auch sehr spannend aus: trägerlos, mit einem kleinen, drapierten Effekt seitlich und es hat einen anständigen Unterbau, wenn ich die Beschreibung richtig verstehe. DaS würde auch erklären, wie dieses harmloss aussehende Kleidchen zu den 3,5 Punkten im Schierigkeitsgrad kommt.
Nach dem Anleitungsteil werden die Modelle vorgestellt, die jeweils die verschiedenen Figurformen Apfel, Lineal, Dreieck, Sanduhr und Birne optimal kleiden sollen. Ein paar Sachen gefallen mir ganz gut, so zum Beispiel die Jacke 24, in der Uniformstil und Blazer vereint werden, und die dazu vorgestellte Hose 25 mit geradem Bein und Tressenverzierung vor dem Unterbauch.
Anschließend gibt es die Mehrlängenmodelle im Stile von Purdey. Diese Modekette stand ja schon mal für eine Plusstrecke in einem früheren Heft Pate. Der Stil lässt sich vielleicht als Reitstall trifft Laura Ashley beschreiben. Rüschen, Fältchen, Romantik und Sandfarben. Der Blazer ist aber gar nicht mal schlecht, wenn ich das richtig sehe, kann man bei dem nämlich eine Rüschenkante am Revers an- und abknöpfen, je nachdem, zu welchem Anlass man ihn tragen möchte. Das finde ich gewitzt.
Bei der jungen Mode werden einige Modelle nochmal in anderen Stoffen gezeigt, was Neues kann ich hier jetzt nicht ausmachen.
Und schließlich und endlich gibt es noch das Raderloos-Modell, das ich dieses Mal sogar ziemlich gelungen finde. Ein schlichtes rechteckiges Chiffon (oder so)-Top, auf das vorne 6 Quadrate mit der Ecke nach oben appliziert wurde, und es sieht ziemlich stylish aus. Gut!
Joah, dann noch die Vorschau und ich habe auch die zweite Zeitschrift durchgeguckt.
Die Knip ist für mich in diesem Monat guter Durchschnitt. Zwar ist nur wenig drin, was ich mir für mich in nächster Zeit vorstellen kann (das Pluskleid und die Tasche, und, wenn ich mich mal gaaaaanz wild fühle, evtl. das Raderloos-Top), aber insgesamt war die Gruseldichte ausgesprochen gering. Ich bin zufrieden.

Today both the Knipmode and the Burdastyle Augusst issues were in the mail so I decided to do a press review.
I’m posting before I even so much as glimpsed at the magazines before I wrote the german version of this post. It is somhow like a live coverage of me thumbing through the pages.
I like this month’s Burda cover in general but the neon glowing orange is a bit off in my opinion. Otherwise the front page is nice. In the section where the creative ideas are presented I like the ideas of seams turned to the outside. The vest looks very cute.
The first fashion stretch is dedicated to the look of the fifties. The cape in bouclé fabric looks… uhm… snug when I imagine all the buttons closed though that impression may only occur due to the perspective in that picture. In the next picture I don’t mind the shown pattern but the big black leather doctor’s case is made of awesome. WANT.
I like the dresses no. 119 and 125 but what really stands out is the fantasy houndstooth fabric of the latter dress. Love the look but I highly doubt that I would ever wear a garment made of that houndstooth. (Just took a look at the fabric seller’s website and am still shaking my head in … awe? 22,90 € per meter and it’s made of roughly 70 % artificial fibres. I don’t get it. But it’s cute nevertheless.)
Other than the dresses I like the skirts and the trenchcoat though this is a little too poufy in the back for my liking.
Next stop: pastels. Meh. Another stretch where I have to concentrate on only watching the line drawings because I really, really do not like pastels. Like, at all. The patterns no. 131 and 104 are nice, 104 being a nice basic top pattern for wovens. I bet it would be a good start to sew silk camisoles/ underwear.
Passing some bag sewing I am looking at the „Mix and Match“ stretch and wow, I am sursprised. Dress 116 looks waaaay better in the photo than I ever expected from the technical drawing in the online preview. And that is despite it being sewn in powdery, pastelly pink (which I decidedly hate). I love the cowl neck.
Following we have some good looking military/ uniform jackets. It is a shock to see a nice military style jacket combined with torn jeans shorts, overknee woolen stockings and mid heel sandals. Whut? What were you thinking, BurdaStyle? Hm? Declare yourselves!😉
The flouncy pants are nothing that I would ever recommend wearing to any person over the age of six either. Same could be stated for the long vest that somehow got chosen pattern of the month. Do. Not. Like.
Next up we have some British style. Wasn’t there a similar theme last August? I am quite convinced there was this landlady wording mishap last year.
Anyway, the patterns are new and I am intrigued by the first design. It is a sweater cardigan and the fronts feature a ruffled chiffon applique. I like the idea, it shows some thinking outside of the box. Other than that I like the beautiful grey cabled knit fabric the most; the other patterns are just not my thing.

The couture piece comes from Antik Batik, it is a cute drapey dress and has a very modern and current look to it. Like.
Oh, and Burda is having a design challenge for reader. Like even more!🙂
After that there is the plus sized section. I am on the fence whether I like tunic no. 139. It looks a lot like the previous Antik Batik dress that I liked but something seems off to me. Maybe it is the fulness at the hem? I don’t know. The dress in the same style is okay, but not a „Want! Nao!“ object. The item I like the most is jacket no. 135 with the little pleats at the sleeve heads and the drapey front. I think, I’ll sew this.I currently don’t have appropriate fabric for that in my stash. Oh, what a good reason to go fabric shopping!😀
The patterns for children’s clothing are nice, the home decoration are not. well not for me at least as I don’t even like birds.
Conclusion: On the fence. Some of the designs are nice/ cute/ whatever, some are not, so I think overall it is an average issue of Burda.

Let’s take a look at the Knipmode magazine. One of the looks on the front page looks somewhat familiar to me, a bold coloured jersey dress with printed circles on it. The headlines annouce that this issue contains some patterns for three different heights. that is one of the treats I always like in Knipmode. It is so nice when you don’t have to adjust everything to make a fitting garment.
The whole magazine is dedicated to readers‘ wishes, and the first thing seamstresses wanted are bold, gay coloured plus sized clothes and the dress from the cover page is one of the items. I really love that a XL pattern made it to the title (happens seldomly enough imo). Plus, I like the dress itself. It is cute and I would also have liked the bicolour version if it weren’t for the scalloping on the dividing seam in the front. Other items in the plus size range are a pair of pants with side panels, a tunic and a long jacket/ coat are not that much to my liking.
The following bag made of leather is beautiful plus it covers all my needs when it comes to bags: a shoulder strap, very much room in it, no frilly stuff, clean design plus shorter handles and an illustrated how-to. What’s not to love?
Next up are clothes for all ages and the three featured patterns are very well chosen. Pure and with only little design detail everyone from 12 to 120 years of age would look good in this.🙂 The knot dress is very nicely interpreted though the leading idea is not new.
Readers also asked for clothes the (dutch) stars wear and Knip serves them well. Two of the dresses are very cute and intricate. One is a dress with a wide collar that hugs the shoulders and rounded darts to shape front and back, the other one is a strapless dress with a draped front and this dress actually seems to feature some sort of construction to hold the bust in place. (Until now I was under the impression that usually the magazines just throw strapless patterns at you and hope your boob job will make the dress stay where it belongs.)
Behind the sewing instructions follows a part where we get to see patterns for every body shape. I like some of them like jacket no. 24 which combines military styles and suit jackets and the accompanying trousers with some details on the underbelly.
Purdey, a dutch fashion retailer, inspired the patterns that are available in three different heights. I think of the Purdey style as something between Laura Ashley and equestrian clothing. Ruching, ruffling, pleats and sand colours. The jacket in this fashion stretch has a nifty detail. The ruffling at the front neck seems to be detachable. I love that idea, it makes the jacket so versatile.
The young fashion department doesn’t bring anything new as already introduced patterns are just shown in another fabric.
Last but not least comes the Raderloos design of the month and surprisingly I love it. It is a rectangular sheer top with square appliques on the front and it looks very up to date and fashionable.
Conclusion: The August Knipmode is slightly better than average in my eyes. I can see me make the dress and the bag, and maybe the Raderloos top if I feel very wild and fancy, and the rest of the design bunch is okay-ish and the level of horror is enjoyably low.

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