Gemecker und Finnenmode./ A rant and finnish fashion.

Mein Blut tut nicht, was es soll und meine Venen sind eine Zumutung. Mah. Grmbl. Und außerdem aua, das Blutabzapfen tut nämlich dank der dämlichen Venen auch noch sauweh. Hmph.

So, genug gemeckert (aber es musste grad mal sein und schließlich ist das hier mein Blog).
Abgesehen davon, dass ich heute wieder das Vampirfutter spielen musste, konnte ich doch noch eine Ottobre woman 2/11 an mich bringen und deshalb gebe ich jetzt mal meinen Senf dazu, auch wenn die Zeitschrift schon älter ist.

Beim Aufblättern ärgert mich erst mal das Editorial. Ja, ich bin ein spezielles Pflänzchen, aber mich macht es fuchsig, dass das Dingens unterschrieben ist, aber so, dass man nicht erkennen kann, wer da die wohlgewählten Worte an einen richtet. Vermutlich die Designerin/ editor-in-chief Tuula Hepola, aber ehrlich gesagt kann ich in der abgebildeten Unterschrift weder den Vornamen noch den Nachnamen ausmachen. Ja, ich weiß: spezielles Pflänzchen.
Kleid Nr. 7 mit den drapierten Faltenärmeln gefällt mir, allerdings würde das Stück bei mir wohl eher als Shirt ohne Rock von der Nähmaschine hüpfen. Die Kleidlänge mit dem Originalrockteil scheint mir im Übrigen etwas gewagt; ich habe arge Zweifel, dass das Kleid ohne den darunter gezogenen längeren (hehe, knapp über dem Knie endenden) Leinenrock den Schritt bedecken würde. Vielleicht soll man das Kleidchen ohne wat drunter in einem Nachtclub anziehen oder so. Mein Leben ist zu anständig, für sowas habe ich heutzutage gar keine Verwendung mehr. Das nächste Kleidchen Nr. 4 ist zum Glück länger, bedeckt nicht nur den Schritt, sondern auch die Knie und hat ein gesmoktes Oberteil. Als diese Sorte Sommerkleidchen vor ein paar Jahren vereinzelt in den Läden auftauchte, fand ich sie nur schrecklich. Inzwischen habe ich mich dran gewöhnt und als ich im letzten Jahr mal eins in der H&M-Moppel_Abteilung anprobierte, stellte ich fest, dass es mir sogar einigermaßen steht. Und leicht und bequem war es, trotz des ganzen Gummis im Oberteil. Da fällt mir ein, ich muss nachher noch Plan B für die Hochzeit vorzeigen. Ähm…ach so, gesmokte Kleider. Joah, ganz hübsch, für mich dürfte der Rock knöchellang sein, aber so was lässt sich ja einrichten. Das Wickeloberteil in Bolerolänge (Nr. 3) finde ich klasse, das will ich haben. (Ich fahr‘ doch immer auf die gleichen drei Tricks bei Klamotten ab… wie ein Pawlovscher Hund).
Das T-Shirt und die Leggings von der nächsten Doppelseite sind natürlich als Basics auch sehr brauchbar (und rechtfertigten dadurch den Kauf des Heftes), aber Kleid Nr. 2 und auch die Abwandlung des zu kurzen Kleides in einem grellbunten Jersey sind so gar nicht meins. Selbst mit einer dritten Stufe am Rockteil geht das fiesbunte Kleid nur bis zur Hälfte des Oberschenkels. So getriggert frage ich mich in meiner philosophischen Minute: Kann man ein Kleidungsstück Kleid nennen, dass niemals ohne andere ergänzende (sichtschützende ;)) Kleidung getragen werden kann? Wer wissen will, was die Wikipedia dazu denkt, schnappe sich diesen Link und beachte insbesondere den ersten Satz im zweiten Absatz:

…nur aus einem Teil, das Oberkörper und Beine bedeckt.

Ende der Abschweifung.
Das 3/4-Arm-T-Shirt gefällt mir und den Rock mit den Falten in der Front finde ich auch nicht schlecht (auch wenn der natürlich wieder länger sein müsste :)).
In der „Back to Manhattan“-Fotostrecke gefällt mir der Ausschnitt von Top Nr. 12. Das kommt auch mal auf die Haben-will-Liste. Ob das aus dem Kuhfleckenleinen, dass ich vor meinem dramatischen Umfall bei Ikea gekauft habe, gut aussähe? *grübel* Das Hemdblusenkleid finde ich auch noch ganz hübsch, aber ansonsten machen mich die Klamotten nicht besonders an. Besser wird es erst wieder mit dem abschließenden Tankini. Der hat ziemlich genau die Form meines Lieblings-Badeanzugs (der zum Glück noch gut in Schuss ist). Ob man das Oberteil mit Jersey als Top nachbauen kann? Ich glaube, einen Versuch wäre es mir wert.

Alles in allem bin ich dieses Mal wieder einigermaßen angetan von der ottobre woman. Die gruseligen Designs sind zum Glück klar in der Unterzahl und in mir regt sich die Lust, tatsächlich mal einen neuen Ottobre-Schnitt zu testen *auf die Anleitung für die Tunika „Palermo“ schiel*.

An english version of my ramblings will appear asap.

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