Lalala…

Jetzt weiß ich endlich, wie das Dings, das der Gatte mir gebastelt hat, auf Deutsch heißt. Yarn swift = Garn-Haspel.
Meine Überlegungen für das Trauzeuginnen-Kleid nehmen so langsam konkretere Formen an (deshalb stricke ich ja auch wie ’ne Bekloppte). Ärmellos, schlicht, und wenn ich’s hinkriege, mit Origamigedöns am Oberteil. Dazu die gestrickte Stola, die neulich fertig geworden ist, damit meine moppeligen Oberarme nicht die ganzen teuren Fotografen-Foddos ruinieren.

Von wegen Origami:
Ich hatte mich selbst zu Weihnachten mit dem Buch Pattern Magic von Tomoko Nakamichi beschenkt, weil ich die Würfel auf dem Titelblatt faszinierend fand. Im Buch sprang mich dann die Anleitung für gefaltetes Gedöns nach Art eines Bambusschößlings an, und ich denke, wenn’s gelingt, wird es extravagant, aber nicht durchgeknallt aussehen. Da das Buch für zierliche Japanerinnen konzipiert ist, kann ich das beiliegende Schema für das Grundschnittmuster natürlich nicht verwenden. (Das XL-Schnittmuster hat ’ne Taillenweite von 70 cm *kicher*.) Deswegen habe ich, als mich diese fiese Grippe, die sich als Wiedergänger entpuppte, mal gerade nicht zu Boden warf, einen Grundschnitt für ein (Kleid-)Oberteil drapiert. Ich habe mich wieder an Helen Joseph-Armstrongs „Draping for Apparel Design“ gehalten. Leider kam ich seit dem letzten selbstgebauten Kleid im Mai oder so nicht mehr dazu, das Drapieren zu üben; dementsprechend war das Arbeiten – ich sag mal – zähflüssig. Außerdem stellte ich überrascht fest, dass mir das Drapieren des Grundschnittes schwieriger vorkam als der Wasserfallausschnitt im letzten Jahr. Vielleicht liegt das auch an mir: Im Alter lernt man schließlich angeblich schwerer.🙂
Jedenfalls hab ich inzwischen drapiert, auf Folie kopiert, die Abnäher entsprechend den Vorgaben von Frau Nakamichi verlegt und zu guter Letzt den so entstandenen Schnitt nochmal in Stoff getestet. Der Halsausschnitt war ein bisschen eng, aber alles in allem bin ich sehr zufrieden.
Im nächsten Schritt werde ich dann versuchen, nach der Anleitung in Pattern Magic den Folienschnitt so zu verändern, dass ich diese Bambus-Optik ins Oberteil falten kann.
Fotos vom Grundschnitt und so gibbet vielleicht das nächste Mal, momentan bin ich noch zu geschwächt (hust…) und vor allen Dingen, zu faul.
Ich strick‘ dann mal noch ein bisschen (englisches Strickmuster hier).

My plans for my MOH dress have proceeded a bit further. I am thinking of a sleeveless, rather simple dress with a knit lace stole and some origami like detailing on the bodice. A stole is already finished (see first pic.).
The idea with the origami detail stems from a Christmas present I made myself: The book Pattern Magic by Tomoko Nakamichi. I bought it because the dice on the title looked so fascinating. In the book I found a pattern for a bamboo shoot folding which seems extravagant but not tooo wild so I decided to give this pattern a try for my dress. The origami is done based on a block pattern. The blocks provided in the book are tiny (The XL has a waist measurement of 70 cm. Funny Japanese. :D) so I had to drape my own bodice block. Once again I fell back on Helen Joseph-Armstrong’s Draping for Apparel Design which I hadn’t used since last May or so. The draping took its time because I was handicapped by another bout of that darn revenant flu the husband brought home. Apart from that I found the basic dress bodice a little harder to drape than the cowl neckline I tried my hand at last year.
However finally I came up with a basic drape and I’ve already done a paper version of it and changed the darts so that they match the darts in the book’s blocks. After that I sewed up a muslin with the changed darts and it fits very well. (No pics yet because I’m ill. And lazy.)
The next step will be to copy another paper pattern and modificate it according to Ms. Nakamichi’s instructions to create the bamboo shoot look.
Apart from that, I am knitting again (see pic. 2). Ain’t no surprise, I think. The pattern is here.

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