Knipmode 03-2010-14. Eine Uniformjacke. Teil 1.

Was bisher geschah:😉

(Bei Stoff-Art gibt es eine brauchbare Abbildung der Jacke. Das braune Dings mit Seitennr. 61🙂.)

Ich habe das Schnittmuster artig abgepaust und an den abgepausten Schnittteilen meine üblichen Änderungen vorgenommen, also: mehr Platz für die breite Hüfte und – neuerdings – eine Änderung für moppelige Oberarme.
Kurz bevor ich meinen Stoff anschnitt, las ich bei squirrellypoo glücklicherweise noch von ihren Erlebnissen mit einer Patronesjacke neulich und beschloss, dass es vielleicht doch ’ne gute Idee wäre, zum Passformabgleich zuerst das Futter zu nähen. Mein Schnittmuster sieht zwar eigentlich kein Futter vor, aber ich möchte gerne eines haben, vor allem, weil ich die Aussicht, von innen auf die Paspelklappentaschen zu gucken, nicht so berauschend finde.

Das Futter habe ich größtenteils einfach aus den Schnittteilen zusammengesetzt, meine einzige Änderung war, dass ich das Belegteil für das mittlere Vorderteil breiter zugeschnitten habe. Die Futterteile und die Belege für die Vorderteile habe ich dann zusammengenäht und mal anprobiert und siehe da, die Passform war gar nicht mal so übel.

Das Einzige, was definitiv der Nachbesserung bedurfte, war die Bollerfalte im unteren Rücken, weshalb ich mir neulich ja bereits die Frage stellte: Hohlkreuz oder Moppelhintern?

Ich habe mich schlussendlich für die praktische Lösung entschieden und versucht, den Mann beim Abstecken anzulernen. Das klappte … leidlich und mit einigem Gemecker über die Friemeligkeit des Futterstoffes, führte aber schließlich zu einer wenigstens ansatzweise korrekt abgesteckten Querfalte. Diese ließ ich dann waagerecht zu den Seitennähten hin auslaufen und fügte zum Ausgleich für den überproportionalen Achtersteven mittig so ca. 2 cm auch auslaufend in Richtung der Seitennähte an.

Der Stoff ist nun zugeschnitten und bis zur Weste zusammengesetzt. Als nächstes werde ich, sofern der olle Paketbringwichtel bald mal anrückt, die Ärmel einsetzen, den Kragen heften und dann das Futter mit der Jacke vereinen. Demnächst also mehr

The story so far:😉
For image click the link to Stoff-Art shop. It is the brown jacket with page no. 61 on it.
I traced the pattern and did my usual alterations for a broad hip and – my newest discovery regarding alterations – for chubby upper arms. Just when I was about to cut into my fabric I read Squirrellypoo’s pattern review on her Patrones jacket and the lengths she had to go to make the sleeves fit and decided that at least cutting the lining before the fabric might actually be a good idea. It wouldn’t be an additional step because I planned to line the jacket anyway even though the pattern comes unlined.

For the lining I used most of the pattern pieces. Only for the center front pieces I cut a ( cropped) facing from my fashion fabric and subtracted the facing from the front piece for the lining. After I had sewn the pieces I tried on the lining and thank God the fit was very okay. I found only one wrinkle in the lower back that I needed to get rid off. Which led me to the question: swayback or protruding bottom?

Since I was unsure how to determine either deformation😉 I aimed for a strictly practical solution and asked the husband to pinch the excess fabric. He is inexperienced with such sort of task but in the end we got a result that I could work with. I tapered the pinch to the side seams and after that added about 2 cm at the center back hem (also tapering to the sides).
Now the fabric is cut and the garment is in the vest phase. So tomorrow I’ll set in the sleeves, baste the collar in place and marry the jacket with the lining. Wish me luck. Part 2

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