Burda Plus F/S 2010 – A review.

Alles neu macht der Januar, könnte man meinen, denn ich bin ziemlich sicher, dass die Herbstausgabe noch irgendwas mit „Fashion“ im Titel stehen hatte. Hoffen wir mal, dass das kein schlechtes Zeichen ist und am Ende gaaaar nix Modisches im Frühjahrsheftchen zu finden ist.

Angepriesen werden 35 exklusive Modelle in den Größen 44-54 und 22-26. Und einmal mehr wundere ich mich darüber, wieso die Burda-Kurzgrößen maximal bis 26 gehen. Dicker darf man nicht werden, wenn man 1,60 m ist oder wie? Mir erschiene es logischer, wenn die Kurzgrößen bis 27 gingen. Hmph.
Den Bericht über die Themen knicke ich mir heute mal und begutachte einfach drauf los.

Bluse 424 mit eingesetztem Plastron gefällt mir. Eigentlich schlicht wie ein Hemd, gibt der berüschte Plastron der Sache eine weibliche Note. Da ich momentan eher in die erwachsene Richtung peile, was den Kleidungsstil angeht, ist dieses Teil eigentlich etwas für die A-Liste.
Die darauf folgende Bluse 415 zeigt eine interessante Variante der Wiener Naht, indem die Nähte oberhalb der Brust nicht in Richtung Schulter oder Armausschnitt auslaufen, sondern zur vorderen Mitte hin im Halsausschnitt verschwinden. Sehr schade, dass dieses interessante Element ausschließlich für die Kurzgrößen angeboten wird. Da muss man sich mit gut über 1,70 m wieder einen Wolf verlängern. Mal gucken, ob ich dazu mal Lust bekomme.
Weder Sweatblazer noch Anoraks machen Lust auf’s Nähen und so ist erst Shirt 403 wieder was für mich. Mit einer breiten Blende am Halsausschnitt und kurzen Ärmelchen kann ich mir das Teil gut als etwas angezogenere Variante des schlichten T-Shirts vorstellen. Auf den Tunnelzug am Saum werde ich jedoch verzichten, denn die breiteste Stelle muss man ja nicht nich unbedingt betonen.
Als nächstes dräuen Wallawalla-Tuniken, die mir sehr laut „Ich bin ein Kurz-Kaftan.“ ins Ohr flüstern. Auch die dritte Variation der Bluse, die ich mag, ist ganz nett (diesmal mit Biesen im Plastron und Rüschen an der Knopfleiste).

An Kleid 417 B scheiden sich dann die Geister. Nicht meine, meine Stimmen brüllen immer im Chor😉, aber in der Online-Nähgemeinde scheint es diverse Leute zu geben, die das Design gelungen finden. Das Besondere an diesem Kleid ist, dass es von vorne wirkt wie ein Zweiteiler, von hinten jedoch klassisches Kleid ist. Ich denke, mein Problem mit diesem Stück ist, dass mir der Look schon als Zweiteiler nicht gefallen würde und dass es hinten halt ein Kleid ist, mag ich auch nicht. In den 80ern (oder war das schon in den 90ern?) waren mal Shirts in Mode, die von vorne aussahen, als hätte man eine Weste darübergezogen, und von hinten war es dann nur ein Shirt. Das konnte ich auch nicht leiden. Ich mag ganze Kleidungsstücke.😉
Dafür finde ich den Blazer 412 B in Safari-Art sehr schön und der Rock 409 B mit den außergewöhnlichen Teilungsnähten gefällt mir ganz außerordentlich.
Anschließend kommen diverse Varianten vorher schon gezeigter Modelle, oder Sachen, die mir nicht gefallen und erst ein langärmliger und zum Kleid verlängerter Ableger des Shirts 403 gefällt mir wieder. Ich hab im Regal noch einen quietschbunten Dschungeljersey liegen, der dazu gut passen könnte. Das muss ich mir mal überlegen.
Ich blättere weiter und kurz vor dem Ende finde ich doch noch was Knuffiges: Kleid 427 mit interessanter Linienführung und asymmetrischer Raffung an der Taille. Das könnte auch noch ein Treffer sein.
Hmm, wenn ich mir meine Auswahl so angucke, muss ja jetzt nur noch die Häufigkeit, mit der ich Röcke oder Kleider trage, gesteigert werden und dann steht den Nähplänen nichts mehr im Wege.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass es mir beim Durchblättern bei Weitem nicht so vorkommt, als seien im Heft 35 Modelle. Auf die Anzahl komme ich nur, wenn ich jede anders platzierte Rüsche als neues Design zähle und ein Blick auf die Übersicht der technischen Zeichnungen zeigt, dass Burda das bei einigen Modellen so praktiziert. Ist irgendwo blöd, denn selbst wenn nur 20 „echte“ unterschiedliche Designs drin sind, sind 5 € immer noch ein Schnäppchenpreis und jeder, der mal ein Einzelschnittmuster gekauft hat, weiß das auch. Mit der derzeitigen Praxis komme ich mir demgegenüber eher verarscht vor, nach dem Motto: Die Hobbyschneiderin ist so enthusiastisch/ blind/ unversiert/ verzweifelt, dass sie eh nicht merkt, wenn Schnitte wiedergekäut werden. Jungs und Mädels: Nä. Det is nich‘ so. Mit freundlichen Grüßen, Phem.

I have bought the new Spring/Summer 2010 Burda Plus magazine and it seems they start the new year with more novelties in their magazine or at least I think so. I am pretty sure there was something with „fashion“ in the title of the last issue. Let’s hope the cahnge of title doesn’t mean there is no fashion at all in it🙂.

The cover page promises 35 exclusive designs for the plus sized woman with a size between 44 and 54 (europ.) or petite 22-26. I always wonder why the heck the petite patterns only cover the sizes up to 26 which is equivalent to a 52. Is there a reason to this decision?

I like to omit the Burda main titles today and start thumbing through the magazine. Blouse No. 424 is totally to my liking, even more so as I am tending to a more grown up style lately. With the ruches around the bib-like inset the shirtlike blouse gets a feminine touch and for me, this is an a-list candidate.
The following blouse 415 features a version of princess seams I haven’t seen before. Above the bust these seams turn inward toward the center front to vanish in the neckline instead of running to the shoulder seams or the armholes. It is a pity that Burda offers this design idea to the petite sizes only as I am well over 1,70 m and I am unsure wheather I find the spirit to lengthen this blouse.
I don’t care for the knitwear blazer and the anorak and so the next item that grabs my attention is shirt 403. It has a a wide neck yoke (can one say so in English?) and short fluttering sleeves. The waistband is not for me but as I said lately: Omitting is not an issue. In my opinion it qualifies for a more dressed version of a casual tee and as this it fits my plan to have more „grown up garments“ at hand very well.
The tunics aren’t made for me as I dont like the excess of fabric look.

On Dress No. 417 b the opinions are divided as I get it when studying some sewing boards. Some people actually seemed to like the design and the idea that was transported in that item. The dress is a mock two piece in the front and a classic dress in the back and this is what causes me problems. I am just not buying it and I think I never did. Remember the mock vest t-shirts from the late eighties and early nineties? I hated these. I like my garments completed.😉 So, no dress 417 for me.

Other items I really like in this issue are safari style jacket 412 b and the skirt No. 409 b with geometrical arranged dividing seams looks great. Oh and the very last dress (No. 427) is beautiful and I would love to make that.
Conclusion: The magazine features some nice designs and it wasn’t a bad bargain even though it didn’t seem to me as if the issue contains truely 35 patterns. Many styles base on the same pattern and are only varied in the detailing. In my opinion that doesn’t count as a pattern of its own but after all even for 20 or so patterns 5 € are a steal.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s