Knipmode Januar 01/2010 – A review.

Die Meinung zur Januarknip, diesmal mit der Textverarbeitung vor- und nicht live und online getippt. Mal gucken, ob sich das auf die Qualität meines Geschreibsels auswirkt,😉. Die Themen dieser Ausgabe sind Businessmode (gähn), ein persönliches Umstyling für Leserinnen, Strickjacken, Strickjacken und Strickjacken, Herrenmode (!), das übliche “Aus 1 mach 4” und bunte Festkleider. Ehrlich gesagt hört sich im Moment, abgesehen von den Jungsklamotten, die immer interessant sind, nichts von alledem besonders aufregend an, aber ich lass mich gerne überraschen.

Den Anfang machen die Strickjacken, und die Knip verkündet, dass das Modeduo dieses Winters das Kleid mit Strickjacke sei. Wenn ich mir die Temperaturen angucke, die gerade vor meinem Fenster regieren, denke ich hauptsächlich: Brrr. Die vorgestellten Strickjacken sind teils zum Stricken, teils zum Nähen, und damit man weiß, was man für das jeweilíge Stück können muss, sind jeweils Nähmaschinen- oder Stricknadelsymbole am Modell dran. Das gefällt mir, und Modell 26 gefällt mir auch, eine Strickjacke mit Empirelinie. Auf der nächstes Seite wartet die Knip, ein bisschen spät, gemessen an der Konkurrenz, mit einem Cozy-Schnittmuster für die Größen 44-56 auf – vernünftigerweise ist das Schnittmuster ganz wie der Simplicityschnitt mit Seitennähten und regulären Armlöchern ausgestattet und nicht nur mit aufgeschnittenen Ärmelschlitzen wie das böse Burdamodell aus dem vergangenen Sommer. Das zum Cozy getragene Moppelkleidchen sieht mir irgendwie recycled aus, aber ich kann mich nicht genau erinnern, wo ich diesen Schnitt schon mal gesehen habe. Ansonsten finde ich in dieser Rubrik die Jacke Nr. 12 noch recht interessant, die ein wenig an die im Netz recht beliebten Halbkreisjacken erinnert. Allerdings wird dieses Model aus mehreren Schnittteilen zusammengesetzt. Gut für die Passform, würde ich meinen.
Ein weiterer Hingucker ist der Strickmantel Nr. 28, der aussieht, als bräuchte man dafür eine Menge Geduld, andererseits wird er immerhin nicht mit Garnstärke 2 gestrickt😉. Trotzdem hab ich arge Zweifel, dass das Teil bei mir jemals fertig werden würde. Wahrscheinlich wären mir die Teile auf dem Schoß beim Stricken zu schwer und ich würde den Kram entnervt in die Ecke pfeffern. Außerdem sieht eine capeähnliche Strickjacke (Nr. 24) noch ganz nett aus, wobei mir die weiten Ärmel wahrscheinlich bald auf den Keks gehen würden.

Im Festkleidabschnitt kann ich bei Betrachtung der ersten Modelle ein Gähnen nicht unterdrücken, einzig und allein Kleid Nr. 1 macht diese Rubrik nicht vollkommen unerquicklich für mich, weil es irgendwie einen Vintagetouch hat (und ich nun mal auf Vintage stehe. Irgendwie.). Erstaunlich gelungen ist dengegenüber das Raderloos-Schnittmuster, das in dieser Ausgabe ein Rock mit interessanten Faltungen an der vorderen Mitte und auch an der hinteren Mitte ist. Das könnte man echt mal ausprobieren. (Man denke sich an dieser Stelle einen Tusch, denn soweit ich zurückdenken kann, wollte ich noch nie einen der raderloos-Vorschläge umsetzen).

Die Topstücke in diesem Monat sind nach Expertenmeinung eine Wickelbluse mit einer, wie ich finde, unvorteilhaften Raffung am Bindeband, ein interessant geschnittener Rock, ein Blazer … am übelsten finde ich aber eine gruselige Karottenhose, die auch noch unten umgekrempelt wurde. Ich möchte an dieser Stelle nochmals sagen: nicht alles an den Achtzigern war gut J. Selbst, wenn damals noch brauchbare Musik im Radio lief *hehe*, und man für 89 Pfennige tanken konnte… die Karottenhose war nicht umsonst jahrzehntelang aus stylischen Kleiderschränken verbannt.

Nach dem Anleitungsteil bringt die Businessmode nur wenig Neues, das allerdings recht ansehnlich ist.
Kleid 3a besticht mit trendigen Pluderärmeln und einem ausgestellten Rock. Die mit Biesen verzierte Knopfleiste gibt noch einen besonderen Impuls und so, wie das Modell mit Grobstrickstrumpfhosen und Stiefeletten kombiniert ist, schafft es meiner Meinung nach tatsächlich den Spagat zwischen Business und Mode. (es sei denn, man ist Justizvollzugsbeamtin. Oder so.) Ganz nett ist auch noch die Bluse Nr. 6, die als besonderes Detail auf Taillenhöhe eine ähnliche Verschlingung aufweist wie das legendäre Burdaknotenshirt.

Unter der Überschrift “Wie der Vater, so der Sohn” werden endlich einmal die Herren der Schöpfung mit Schnittmustern versorgt und ich kann nur sagen “Gut gemacht!“, denn die vorgestellten Schnitte sind gute Basics, um damit nicht nur ein Jahr lang über die Runden zu kommen. Konkret im Angebot sind ein Hemdenschnitt (wahlweise mit oder ohne Brusttasche), ein Herrenblazer (wahlweise mit oder ohne Kapuze), eine etwas weiter geschnittene Herrenhose (ohne Bundfalten oder sowas. Gott sei Dank.) und eine etwas legerere Blousonjacke. Det is’ okeh, sach ich ma’ und verfalle vor lauter Aufregung ins Berlinern. Der Blazer und die Hose sind auf meiner inneren To-Do-Liste schon vorgemerkt (und den Stoff habe ich auch schon besorgt, grins). Übrigens gefällt mir auch sehr, dass die Knip daran gedacht hat, die Größentabelle im Anleitungsteil mit abzudrucken, so dass man nicht wie bei einigen anderen Magazinen erstmal online gehen muss, um rauszufinden, welche Größe die richtige sein könnte. Außerdem finde ich es besser, dass bei der Knip-Größentabelle der Mann immer 184 cm groß ist, egal, wie dick er konkret ist. Ich hab bei Burda nie die Logik verstanden, warum dünne Männer nur 172 cm sein sollen, während dickere 188 cm lang sind. Mein Vadder zum Beispiel war klein und dick, mein Mann ist eher mittelgroß und …naja, grins… minderdick (für J.::P). Ähm.. Wo war ich? Ach ja, 184 cm. Scheint mir als Durchschnitt realistisch.

Anschließend an die Herenmode werden noch die “Ich hab soundsoviel Kilos verloren”-Metamorphosen abgekaspert. In dem Zusammenhang spendiert die Knip dann noch zwei Moppelschnitte, die mich allerdings beide jetzt nicht vor Begeisterung danieder sinken lassen und dann…

Ist die Zeitschrift für diesen Monat am Ende. Mein Fazit ist wieder mal indifferent, denn ich liebe die Herrenschnittmuster und einige der Strickideen gefallen mir auch. Andererseits waren weite Teile der restlichen Mode Durchschnitt oder Wiederholungen und nur drei Moppelmodelle finde ich persönlich mehr als dürftig. Ich frage mich, ob diese geringe Anzahl auf Platzmangel im Heft zurückzuführen ist und das wiederum führt mich zur Frage, warum sie es nicht wie mit den Strickmodellen in einer älteren Knip, die ich neulich ergattert habe, gemacht haben. Dort war der Strickteil einfach ein Extraheftchen. Ich denke, wenn es so gelöst worden wäre, hätte ich vielleicht ein, zwei weitere Modelle zu beäugen gehabt.
Aber ich will nicht meckern… immerhin kann ich nun mal an einem Herrenanzug herumexperimentieren.

Okay, here is my opinion on the Knipmode January issue, this time written offline instead of live and in multicolour😉. We’ll see whether this procedure will improve the quality of my ramblings. Headlines for this month are business wear (yawn!), readers’ makeovers, cardigans in all shapes and variations, men’s wear (!), the usual one-pattern-four-looks thing, and bold festive dresses. To be true, apart from the men’s wear section, I can’t be bored more. But I am always willing to be impressed, so let’s have a look.

First it is all about cardigans may they be sewn or knit. Since the Knip features both ways to create a cardigan they added little symbols to the pictures to show which ability one needs to make the exact garment. And if the Knipmode is right everyone of us will need a cardigan to go with a dress, as this is the proclaimed winter trend. Regarding the temperatures we have outside momentarily my only thought about this is: Brrr. Cooold.
I like the look of No. 26, which features an empire waist. A page ahead Knip finally jumps on the cozy/ cardiwrap bandwagon (a little late, I think) but at least they decided to go with a pattern that has side seams and a regular armscye and didn’t fall for the quick’n dirty version Burda showed last summer. And by the way, this pattern comes in plus sizes. The coordinating dress the model wears doesn’t say “new” to me but I can’t exactly nail where I have seen the pattern before.
Other than that there are some nice patterns in this department, I. e. cardi No. 12 which seems a reminiscence to the very popular circle jacket (thoiugh I think it’ll fit better for it has side seams and everything) and the knit coat length jacket No. 28 which looks as if you need a lot of patience to finish it.
Another nice item is a capelike Cardigan (though I am not a huge fan of wide lower sleeves. Too cold and always in the way while working ;)).

After the cardigans the festive wear is up and it makes me yawn. The only at least a bit interesting pattern here is dress No. 1 and there is a chance that I only like this because of its vintage look. (I have a crush on vintage dresses. Sort of. I don’t know why that is.) Turning the page a pleasant surprise is waiting for me because Knip finally chose a patternless design that I really would like to sew. That would be a first time for me. The item is a skirt with interesting pleating in both the front and the back. Hm, I can really see me trying this how-to🙂.
The expert choices of the month are mostly odd. The best choice from my point of view is a cute looking skirt. The seams on the yoke are interesting and since I am a big sucker for checkers and houndstooth and that sort of thing anyway this is a winning design. But the other designs range between boring and fugly and the least attractive thing is a pair of carrot trousers whose legs are rolled up. This leads me to the following statement: Not each and every thing that was hip in the Eighties is neccesarily a good thing. I mean, yes, back then they were playing better songs on the radio and yes, fuel was waaaay cheaper but …carrot trousers? With rolled up legs? I feel there was a reason why those weren’t en vogue for decades…😉.

The best garment in business wear is a puff-sleeved dress with a button stay with pintucked detailing and a slightly flared skirt part. Worn with woolen tights and ankle boots the look is a welcome diversification in the business closet that is really wearable. (At least to some branches. I think it wouldn’t work for prison guards as business wear. ;)) Another nice item is a blouse with a knotted detail on the waistline. It is a bit like the legendary Burda shirt transformed into a blouse pattern.

After that we enter the seemingly most interesting part of the magazine, the men’s wear. This section consists of some basic patterns like a sports jacket, a pair of trousers, a shirt and a blouson, that can suit a man for more than just one year. All of them look good and I feel they might get used a lot in the future in this household.

The makeover area holds two more plus size patterns but I don’t like those very much for they are just a basic tunic and a pair of pants.
After that there is the end of this month’s edition. My conclusion is somewhat undecided. On the one hand I love the men’s section. The pieces are all very wearable and they make great basics from where you can develop loads of styles by fabric choice and adding details. On the other hand there isn’t much to sew for my own closet this month. I’m just hoping next month will give me more material to work with😉.

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