Burda Style H/W 2009 Plus Special – a review.

Nun ist also das Herbst-/Winterheft 2009 für die Plusgrößen draußen. Auf dem Titelbild erinnert es mich irgendwie entfernt an das Titelbild der August-Burda, von daher scheint das Corporate Design-Konzept aufzugehen.

Erste Stimmen, die sich dahingehend äußerten, dass dieses Heft ja kaum als die Plusausgabe erkennbar sei, haben nur bedingt recht. Wer sich die Zeit nimmt zu lesen, kann sowohl das rote „special plus“ Fähnchen oben links als auch das weiße Kästchen mittig rechts bemühen um festzustellen, dass mit diesem Heft die Moppelzielgruppe mit den Größen von 44 bis 54 versorgt wird.
Inhaltlich sind dieses Mal die Themen Business, Outdoor, Homewear und natürlich, wie so oft, Party vertreten.

Den Anfang machen die Businessoutfits und ich bin angenehm überrascht von der Farbauswahl. Beige/ wollweiß, schwarz, grau und jeans – damit könnte ich mich anfreunden. Die Bügelfaltenhose 404 B mit Aufschlägen sieht ganz gut aus, würde mir aber überhaupt nicht stehen.
Businesscape 402 finde ich sehr, sehr, seeehr interessant, aber es kommt leider nur in Kurzgrößen daher. Da heißt es dann wohl basteln.
Das Wasserfallshirt 403 mit den überlangen Ärmeln auf der nächsten Seite gefällt mir auch sehr gut, ich kann mir lebhaft, vorstellen, dass das bald den Weg in meinen Kleiderschrank findet. Der Rock 406 kommt mir wie ein alter Bekannter aus vergangenen Jahren vor und das Schalcape mit den Fransen ist für mich bestenfalls belanglos. Warum der Rock auf der nächsten Seite eine neue Nummer bekommt (407) nur weil er gegenüber der Ledervariante Knöpfe aufweist, ist mir schleierhaft. Die Knöpfe machen ihn für mich aber auch nur unwesentlich spannender. Der Gehrock, der das Outfit komplettiert, hat in meinem Augen eine schöne klassische Linie, ist aber kein absolutes Must-Have. Allerdings rege ich mich an dieser Stelle mal wieder auf, denn der Begleittext spricht von einem XXL-Knopf als liebevolles Detail. Liebevollerweise hat der Fotograf zugelassen, dass das Model dieses Detail mit ihrer Hand an der Hüfte verdeckt. Grummel. MICH. STÖRT. DAS.

Kleid 401 hat wieder diese Ausschnittlösung mit der Mehrweite, die momentan für trendy befunden wird, und die überlangen Ärmel, die mir schon am Wasserfallshirt gefallen haben. Wahrscheinlich werde ich es ein wenig kürzen und dann über Hosen tragen.

Im Bereich „Party-Laune“ zweifle ich kurzfristig, warum ich mir dieses Heft gekauft habe, denn auf den ersten beiden Seiten spricht mich nichts an, nicht einmal das männliche Model🙂. Am Kleid wie am Shirt missfällt mir der Ausschnitt der oberen Lage und insgesamt mag ich den Look nicht. Der Gehrock 410 in Smokingmanier und die dazu gehörige Hose sind ganz nett, machen mich momentan aber nicht so an. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass ich in einem Jahr dann für einen derartigen Schnitt morden würde. Gut, dass ich ihn dann schon im Fundus habe. Die Wickeltunika 413 hat Potential und könnte in anderen Materialien wahrscheinlich auch vollkommen unglamourös und trotzdem sehr tragbar aussehen. Der Kombipartner der Wickeltunika, Hose 415, interessiert mich wirklich. Der Schnitt ist sehr schlicht, hat keine Bügel- oder Bundfalten und das Einzige, was ich an ihm wirklich schmerzlich vermisse, sind Taschen. Allerdings muss ich auch unumwunden zugeben, dass es bei einem schmalen Schnitt vermutlich ziemlich besch…eiden aussehen würde, wenn ich darin mein Portemonnaie, Handy und Schlüssel unterbringen wollte. Deshalb bekommt Nr. 415 auf jeden Fall doch ein Sternchen.
Der Abendrock 408 von der nächsten Seite gefällt mir wieder ganz gut, allerdings ist er nun auch nicht gerade Avantgarde. Beim Oberteil gucke und staune ich, denn Foto und technische Zeichnung passen so gar nicht zusammen. Scheint ein Druckfehler zu sein.

Nach dem Anleitungsteil geht es mit „frischem Wind“ weiter in den Outdoorbereich. Hier finde ich die Kulisse wesentlich reizvoller als die gezeigten Kleidungsstücke und ich wünsche mich ans Meer. Der erste Hingucker in diesen Themenbereich ist für mich die Hose Nr. 416 mit geradem Schnitt und Einsätzen in anderem Stoff ab Oberschenkelhöhe. Dieses Modell reizt mich wirklich sehr und ich hab sogar schon eine Vorstellung, welche Stöffchen ich hier verarbeiten möchte. Ein halber Hingucker ist noch der Parka 420, allerdings widerstrebt mir an diesem Schnitt, das die Jacke nicht tailliert ist.

Bei der Homewear springt mich wieder etwas Gewickeltes an, eine Jacke und siehe da, es ist eine Abwandlung des Tunikaschnittes von vorhin. Es scheint, ich mag den Schnitt doch sehr🙂, nur mag ich ihn in der Jackenversion noch mal lieber. Ansonsten gefällt mir in dieser Rubrik noch die lässige Jerseyhose Nr. 428 und die kurze „Hausjacke“ Nr. 425, die ich mir gut aus einem der Wollstoffe aus meinem Vorrat vorstellen kann. Die zarten Nachthemdchen und der Morgenmantel gefallen mir zwar optisch, allerdings bin ich dafür überhaupt nicht der Typ. Ich schlafe eher in Shirts als in Spitze😀.

Joah, und das war’s. Etwas unverhofft geht das Heft zu Ende. Im Nachhinein bin ich ein bisschen irritiert, wie wenig Werbung (gar keine? grübel…) in diesem Heft drin ist. Nach dem ersten Durchblättern habe ich das Gefühl, keine absoluten Überflieger, aber auch keine superheftigen Gruseligkeiten gesehen zu haben. Ich mag das Cape sehr und einige andere Sachen kommen auch in die engere Auswahl. Dementsprechend ist es ein überdurchschnittliches Heft zu einem guten Preis und wenn einem ein bis zwei Modelle daraus gefallen, kann man ohne schlechtes Gewissen zugreifen.
Was mir allerdings schon noch negativ aufgefallen ist, ist, dass man sich (vielleicht aus Zeitgründen) keine Zeit genommen hat, an allen Stellen im Magazin den alten Namen (= Burda Plus Fashion Special) gegen Burda Style Plus Special (oder wie auch immer) auszutauschen, siehe Seite 2 unten im Stern, auf der ersten Seite des Anleitungsteils etc.).
So, das war’s mit meiner Meinung, auf bald!


The Fall/ Winter edition of Burda Style for Plus Sizes is out now. The cover reminds me somehow of the august issue of Burda Style, so the corporate design thing works, it seems.
There were some critical comments concerning the new Plus layout for they took this magazine for a „normal“ BS issue. I think they were only partly right with that. If you are able to read there are the red label on the left top of the cover as well as the white box on the right cover side to tell you that this magazine holds patterns for plus sizes. Just read🙂.
The four leading topics in this edition are business, outdoor, homewear and the oh-so-often chosen party occasion.

Beginning with items that Burda considers business wear I am pleased with the choice of colours I see. There is beige/ soft white, black, grey and jeans blue – I could get into those🙂. And I like the look of the trousers No. 404 B, which won’t suit me well because of the vertical creases.
The one thing I am really falling for is the Cape No. 402. Unfortunately it comes in half sizes, so I see a bit of altering in my future.
Shirt 403 with extra-long sleeves and a plunging neckline looks really cute also and I can really see that one walking into my closet. Skirt 406 seems to be an old acquaintance from past times and I prefer not to have an opinion about the shawl cape with leather fringing on it. Curious, skirt 406 gets skirt 407 when some buttons are attached. The buttons help the design only a little. The accompanying design, a frock coat, is a very classic design, but in my eyes not an ultimate must-have. At this point I have to get angry once more. The text under the picture says something about the beautiful design, using one big button and looking at the photograph I cannot see any button at all because the model is posing with her hand in front of the button. Yay. I. AM. ANNOYED.

Dress 401 has the neckline solution featuring width excess. Seems to be kind of trendy at the moment. Another feature of the dress are the extra-lonng sleeves I already liked on the shirt with the plunging neckline. Maybe I shorten the dress and wear it on a pair of pants.

Entering the party zone I wonder if purchasing the magazine was a mistake because I do not like anything on the first two pages (not even the male model ;)). I particularly don’t like the neckline of the upper layer of both the shirt and the dress and I am just not into the look at all. The tuxedo-similar frock coat 410 and the accompanying pair of trousers are nice, but not for me, not this fall. But I can truly imagine me searching the exact same pattern someday in the future. And how lucky will I be when I already have the pattern if it is needed. The wrap tunic 413 has its potential and could be very cute if made out of another fabric. The item combined with the tunic, pants No. 415, really catches my eye. The cut is straight and simple, no creases or waist band pleats and unfortunately no pockets. But I have to admit that it might look not too flattering if I wore my purse, cell phone and keys in pockets on this pair of pants.
Another design I like is the elegant skirt 408 even though it surely isn’t new and avantgarde. Looking at the upper part of the picture I wonder what went wrong because the photograph and the technical drawing don’t match. Must be a misprint which does no harm because I appreciate neither the photo nor the drawing that much.

After the part with the instructions and pattern sheets in it we go „outdoor“. I, personally, like the wonderful background way more than the design on this photo stretch and I wish I were at the shore. The first and biggest eyecatcher for me in this department are pants No. 416 which come with a straight cut and set-ins/ appliques (dunno for sure) from the thigh downward. I am very intrigued by this design and suddenly some fabrics from my stash occur in my mind which will look great on this piece. Kind of half an eyecatcher is parka No. 420 which I like somehow but wouldn’t wear because it isn’t fitted at the waist, not even slightly.

In the homewear section I am immediately appealed by a wrap design and it is – what are the odds! – the wrap tunic from before, now named wrap jacket and made of comfy jersey knit. I like this version even better than the tunic one. Other things I like from this department are the jersey pants 428 and the „home jacket“ 425 for which I already have some beautiful woolen fabric in stash. (Of course this one comes in half sizes, too… more altering… yay. ;)) The other homewear items don’t look too shabby either but I am just not that much of a lacy girl so I wouldn’t wear it.

Turning the page we arrive at the end. This comes a little sudden. Looking back I am a bit irritated whether there were any advertisements besides Burda’s own on this edition (I think, no.). The scan of this issue showed no absolute alltime favourites but there weren’t „What-were-they-thinking?“s either. I am really fond of some of the designs (like the cape) and so I guess it is a good issue at a fair price and if you really love one or two of the designs you can’t do anything wrong.
Having said that I need to talk about one last disturbing thing. In the German issue the editors missed to replace the old name of the magazine with the new one on several occasions (like on page 2 in the star, on the first page of the instructional part etc.). Might have been due to time reasons but it doesn’t look good to me. So, that is it, I’m done and shut my mouth. See you :)!

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