Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen./ Slowly but surely.

Gestern war nicht mein Tag. Gar nicht. Abgesehen davon, dass ich dieses Blog eröffnet habe, lief nur wenig zusammen. Ich musste feststellen, dass mein selbst gezeichnetes Schnittmuster so nicht funktioniert. Es passt, aber bei genauerem Hinsehen…

… ist aber wahrscheinlich auch einfach die zugrunde liegende Designidee besch…eiden. Vor meinem inneren Auge sah ich einen knöchellangen Rock in leichter A-Linie mit vier Kellerfalten. Das Fachbuch zur Schnitterstellung (Patternmaking for Fashion Designers von Helen Joseph-Armstrong) sah für die Kellerfalten vor, diese direkt an die Abnäher des Vorderteils anschließen zu lassen. Aus dieser Schnittführung, zusammen mit der Verlängerung auf Knöchellänge, resultiert in der Realität eine jedwede Körperform verschlingende Stoffglocke, die sehr an einen altmodischen Bauernrock erinnert. Doof, dat. Ansonsten: Stillstand auf den nähtechnischen Baustellen.

Heute habe ich zumindest zwei Stufen Tüll an den Petticoat genäht. Ich musste die erste Stufe allein (= 2 Hände, 2 Augen😉, der Gatte musste trotz Feiertag arbeiten) auf dem Wirkfutterrock markieren, dadurch erwies sich die Angelegenheit als ausgesprochen friemelig. Schließlich habe ich mich dazu entschlossen, einfach die Hüftmaße vom Schnitterstellungsabenteuer zugrunde zu legen und halt mal zu schauen, wie der Petticoat dann aussieht. Gute Idee, denn 1. saß die erste Stufe dadurch ziemlich genau an der richtigen Stelle und 2. ging’s so ratzfatz🙂

Die zweite Stufe hab ich anschließend mit 20 cm Abstand unter die erste genäht, was dann auch nicht sooooo anspruchsvoll war.

Jetzt wird gekocht und morgen… morgen geht es dann weiter.

Yesterday wasn’t made for me. Totally not. Apart from opening this weblog nothing worked out right. The skirt pattern I drafted didn’t look good when I made the … ahem… muslin. Muslin in this context means a cheap but very beautiful cotton fabric, sniff. It fits somehow but I have to admit that my design idea of an ankle-length a-line skirt with four inverted box pleats might be too adventurous for a first attempt. The suggestion of the patternmaking book concerning the placement of the pleats doesn’t help the look neither, nor does the ankle-length extension. In the end the whole thing looked like a giant bell of fabric, very old-fashioned and totally not flattering. I gave up sewing for the day after this experience.

Today I made two tiers of tulle for the crinoline and sewed them to the underskirt. The placement of the layers with only one pair of hands and eyes (hubby was out to work despite the bank holiday) was quite annoying but in the end it came out well when I decided to use the hip measurements from the patternmaking process and just try. First attempt and it worked. The first tier sat quite right. Jihaa! Then I placed the second tier 20 cm under the first which wasn’t too much of a challenge.
Time to prepare dinner, more sewing tomorrow.


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